Das Nordufer


Das Plattensee Nordufer hält viele touristische Attraktionen für den Urlauber bereit. Der Balaton, wie der See und die Region in der ungarischen Landessprache genannt wird, bietet an seinem nördlichen Ufer zahlreiche Sehenswürdigkeiten, romantische und idyllische Plätzchen voller Kultur und Tradition und natürlich ein Surf- und Segelparadies, für das der Plattensee weit über seine Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Und das alles für einen gelungenen Sommerurlaub abseits des Massentourismus.

Die Natur

Das Plattensee Nordufer ist geprägt von den Hügellandschaften des Keszthely-Gebirges und den Vulkanen bei Badacsony. Sanft erheben sich Weingärten entlang den Hängen, einsame Buchten und dichte Wälder sind ein weiterer idyllischer Teil der wundervollen Naturlandschaft, die zum Wandern, Entdecken und Entspannen einlädt.

Sehenswürdigkeiten

Die Orte am Plattensee Nordufer sind reich an Sehenswürdigkeiten. In Keszthely finden sich das Festetics-Schloss, das Plattensee-Museum und eine historisch wertvolle Innenstadt. Die Ruinen der historischen Burg Szigliget befinden sich Balatongyörök, die Halbinsel Tihany wartet mit der sehenswerten Kirche seiner Benediktinerabtei aus dem 18. Jahrhundert auf. Im bekannten Kurort Balatonfüred sollte man neben dem Gyógy tér, dem sogenannten „Heilsplatz“, mit dem Kurpavillon aus dem Jahr 1880 auch die Joka-Villa, heute ein Gedenkmuseum, und das historische Horvathshaus gesehen haben.

Ausflugsmöglichkeiten

Die faszinierende Naturlandschaft am Plattensee Nordufer lädt zum Wandern und Erkunden per Rad, Pferd oder zu Fuß ein. Ein Ausflug zum Weinberg Badacsony begeistert nicht nur Freunde des edlen Tropfens, die Halbinsel Tihany lässt sich in ausgedehnten Spaziergängen durch das Naturschutzgebiet erforschen und ist ein bekanntes Naturschutzgebiet und lädt zur Beobachtung seltener Tier- und Pflanzenarten auf der Nordseite des Sees ein. Auch die Unterwasserhöhle von Tapolca ist einen Ausflug wert. Ausflüge nach Budapest werden vom Plattensee Nordufer aus organisiert. Auf der beeindruckenden Burg Sümeg finden regelmäßig Ritterspiele statt. Die Steinmeere im Káli-Becken zählen zu einer weltbekannten Attraktion, der „kleine Plattensee“, Klein-Balaton, ist ein geschütztes Sumpfgebiet, das eine Vielzahl an sehr seltenen Vogelarten beherbergt.

Urlaubsaktivitäten

Das Plattensee Nordufer ist ideal für Surfer und Segler, Balatonfüred ist nicht zuletzt aufgrund seiner berühmten Segelregatten ein beliebter Ort für Segelfreunde. Auch Schnorchler, Taucher und Angler finden beste Voraussetzungen. Abseits des Wassersports ist der Balaton ein beliebtes Ziel für Reiter und bietet auch ideale Möglichkeiten für ausgedehnte Wanderungen und Radtouren. Wellness- und Kuraufenthalte in Héviz und Zalakaros laden zum Relaxen und Erholen ein.

Badeurlaub

Am Plattensee Nordufer gibt es vermehrt öffentliche Strände. Das Ufer ist teilweise stark abfallend, sodass man direkt ins tiefere Wasser gelangt, daher eignet es sich vor allem für Wassersportler und Schwimmer.

 

Die beliebtesten Orte am Nordufer

 

Balatonfüred

Die Stadt Balatonfüred, am Nordufer des Sees gelegen, war schon vor 200 Jahren für ihre kohlensäurehaltigen Quellen bekannt. Umgeben von Bergen im Norden und dem Balaton im Süden ist sie sehr reizvoll gelegen. Im 18. Jahrhundert zum Heilbad erklärt, begann bald der Aufstieg zum Erholungsort des Adels und Groß- Bürgertums. Balatonfüred gilt noch heute als ein sehr prachtvoller Badeort, der sein Flair von Damals bewahrt hat. Die Straßen werden gesäumt von großen, schattigen Bäumen und viele Villen und Herrenhäuser stehen am Wegesrand. Zwischen dem Hafen und Kur Platz befindet sich der Stadtpark der schon über hundert Jahre alt ist und u.a. viele seltene Pflanzen beheimatet. Die großen Balatoner Segelregatten starten vom Hafen aus, Balatonfüred gilt daher als ein Mekka für Segelsportfreunde.

füred

 

Keszthely

Mit seinen 23.000 Einwohnern ist die am Nordwest-Ufer gelegene Stadt Keszthely die zweitgrößte Siedlung am Balaton. Die Stadt liegt am Fuße des gleichnamigen Berglandes in einem uralten Siedlungsgebiet. Schon die Römer siedelten hier aufgrund der guten geografischen Lage und errichteten ganz in der Nähe (im heutigen Fenekpuszta) die Festung Valcum. Im Jahre 1247 wurde die Stadt das erste Mal schriftlich erwähnt und 1421 bereits als Marktflecken beurkundet Mitte des 16. Jahrhunderts versuchten die Türken vergeblich, die Stadt und das aus dem 14. Jahrhundert stammende Franziskanerkloster, welches zur Festung umgebaut wurde, einzunehmen.

 

Gyenesdias

Gyenesdias ist ein Ferienort der aufgrund seiner Nähe zu Keszthely, Zalakaros und der Heilbadstadt Héviz für Kurgäste interessant ist. Es werden zwei Strände betrieben. Der größere Diás-Strand bietet viele Sportmöglichkeiten und Unterhaltung (Animation, Strandradio). Der kleinere Lidostrand ist ruhiger und eher für Familien geeignet. In Gyenesdias gibt es auch einen Segelhafen und zwei Anglerclubs. Nördlich wird der Ort von den Hügeln des Keszthelyer Gebirges begrenzt.