Das Südufer


Der Plattensee in Ungarn wird von Einheimischen Balaton genannt. Er ist der größte See West- und Mitteleuropas. Das Plattensee Südufer ist extrem flach und lädt zu einem Badeurlaub für die ganze Familie ein. Es beginnt bei Balatonvilagos im Osten und erstreckt sich über 70 Kilometer bis Balatonberény im Westen. Touristisch sehr gut erschlossen, erwartet den Urlauber ein Sommerurlaub mit Entspannung, Unterhaltung und Wassertemperaturen mit bis zu 27 Grad.

Natur

Die Landschaft rund um das Plattensee Südufer ist geprägt von flachen und sanft hügeligen Formen. Hier findet man zahlreiche seltene und geschützte Pflanzen- und Tierarten, darunter bereits sehr selten gewordene Vogelarten. Im See gibt es stellenweise wunderschöne Seerosen zu entdecken, und kleine Wälder runden das Naturparadies in beeindruckender Weise ab.

Klima

Das Südufer des Plattensees liegt im gemäßigten Kontinentalklima. Die Badesaison beginnt oft schon im Mai und hält bis in den Oktober an, die Wassertemperaturen erreichen bis zu 28 Grad. Heiße Sommertage und laue Nächte machen die Gegend ideal für den Sommerurlaub, das milde Klima im Herbst verlängert die Bade- und Urlaubssaison bis in den Oktober hinein.

Sehenswürdigkeiten am Plattensee Südufer

Die Ortschaften vor allem im Hinterland, sind reich an kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten und voll von typisch ländlichem ungarischem Flair. Der Aussichtsturm von Zamárdi verheißt einen wundervollen Ausblick über die Region, auch die römisch-katholische Barockkirche ist eine nähere Betrachtung wert. Die blaue und rote Kapelle in Balatonboglár befinden sich auf einem Kapellenhügel, auf welchem regelmäßig Ausstellungen veranstaltet werden. Die Sternenburg, das Jagdschloss der Familie Festetics, in Balatonszentgyörgy wurde Anfang des 19. Jahrhundert errichtet, und die Relikte der Benediktinerbasilika und des Klosters zum Heiligen Ägidius in Somogyvár zählen zu den berühmtesten historischen Gedenkstätten Ungarns

Urlaubsaktivitäten

Das Plattensee Südufer ist touristisch ausgezeichnet erschlossen. Der Plattensee bietet ideale Sportmöglichkeiten wie Segeln, Surfen, Angeln, Schnorcheln oder, abseits vom Wassersport, Reiten, Radfahren und Tennis. Fahrten mit dem Heißluftballon, Motocross, Quadfahren und Drachenfliegen sorgen für Abenteuerfeeling.

Badeurlaub

Das Plattensee Südufer ist ideal für den Badeurlaub mit Kindern. Die Strände sind feinsandig, das Ufer besonders flach. Erwachsenen ist es möglich, an manchen Stellen bis über hundert Meter weit in den See hineinzugehen. Die Wassertemperatur im Juli und August erreicht bis zu 28 Grad.

 

Die beliebtesten Orte am Südufer

 

Siófok

Siófok liegt direkt am Südufer des Balaton und ist etwa 120 km südwestlich von Budapest entfernt. Sommermonaten finden an Siófoks Stränden unzählige Open-Air Veranstaltungen statt, von denen das "Coca Cola Beach House" das größte und bekannteste ist. Die offizielle Sommerhauptstadt Ungarns ist der In-Treffpunkt für Partyhungrige. In den Siófok bietet seinen Besuchern ein wirklich außergewöhnliches Nachtleben. Zu den Attraktionen zählt die Diskothek Palace (Ezüstpart), die eine der bekanntesten in ganz Ungarn ist. Hier legen nicht nur die besten ungarischen DJ´s auf, auch aus Deutschland, Holland und England geben sich die Stars der Technoszene die Klinke in die Hand.

Balatonboglár-Balatonlelle

Balatonoglár bietet viel für Familien mit Kindern. Das Wasser des Balaton ist - wie fast überall am Südufer - sehr flach und am Strand gibt es jede Menge Möglichkeiten zur Erholung, zum Sporttreiben oder Spielen für Kinder. Der größte Strand ist der Platánstrand, in dessen Nähe jedes Jahr im Sommer die beiden größten Feste in Boglár stattfinden, das Boglári Szüret - Die Boglárer Weinlese und die Balaton Atuszas - die Balatonüberquerung. Die meisten öffentlichen Strände sind kostenlos. Ebenfalls in der Nähe des Strandes befinden sich 14 Tennisplätze, auf denen mehrere Turniere im Jahr gespielt werden. Balatonlelle und der im Westen direkt angrenzende Ort Balatonboglar wurden 1979 zur Großgemeinde Boglarlelle zusammengeschlossen, 1986 erhielt die Gemeinde die Bezeichnung Stadt, 1991 trennten sich beide Gemeinden wieder und haben seitdem eigene Bürgermeisterämter. Am Seeufer besitzt die Stadt einen Schiffs- und Yachthafen, der während der Touristensaison, die sich etwa von Mai bis September erstreckt, auch Haltestelle für Ausflugsschiffe auf dem Plattensee ist. Im Vergnügungspark, Zirkus, einer Go-Cartstrecke oder am größten Freistrand und Erlebnisbad von Balatonlelle finden Sie Ablenkung, Ruhe und Entspannung.

Fonyód

Die Stadt Fonyód, am Südufer gelegen, schließt sich in westlicher Richtung an Balatonboglár an. Zwischen den beiden Gipfeln eines direkt am See entstandenen Berges liegt der Ort und bietet nicht nur eine sehr schöne Innenstadt sondern vermittelt stellenweise mit seinen schmalen, verschlungenen Straßen und Gassen den Eindruck eines Gebirgsstädtchens. In Fonyód kann man von den verschiedenen Bergen aus den wohl schönsten und spektakulärsten Sonnenuntergang am Balaton beobachten. Der Aufstieg als Ferienort begann gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Bau der Eisenbahnlinie. Kurz darauf entstanden auch die ersten Feriensiedlungen. Der Hafen wurde zum zweitgrößten Hafen am Balaton ausgebaut, die Mole hat heute eine Länge von 462 Metern.

Balatonfenyves-Balatonmáriafürdö

Der 2200-Einwohner-Ort Balatonfenyves liegt am Südufer zwischen Fonyód und Balatonkeresztúr und zählt zu den jüngeren Gemeinden am Plattensee. Sehenswert ist die Schmalspurbahn in Fenyves, die die Besucher in das Innere von Nagyberek fährt. Hier befindet sich auch eine der bekanntesten Reitschulen am Plattensee. Die Endstation der Kleinbahn ist übrigens das berühmte Heilbad von Csisztapuszta. Die Entwicklung zum Erholungsort begann etwa 1930 mit der Errichtung von Ferienhäusern und dem anlegen des Strandes. In den Sommermonaten finden im Ortszentrum zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Volksfeste statt die jedes Mal etliche Besucher anziehen. Neben der schönen Umgebung wird dem Besucher auch jede Menge Unterhaltung geboten, was Balatonfenyves zu einem besonderen Ort macht. Die Nachbarsiedlung von Fenyves -Balatonmáriafürdö - ist ein kleiner Ort mit etwa 650 ständigen Einwohnern. Seine Geschichte ist eng mit der von Balatonfenyves verbunden. Auch hier hat der Landwirt Graf Imre Széchenyi eine wesentliche Rolle für die Besiedlung gespielt. Der Name Máriafürdö kommt ursprünglich nicht von der Jungfrau Maria, wie man vermuten könnte, sondern der Ort wurde nach der Frau von Imre Széchenyi, Mária, benannt.